Es ist schwer, gegen den Strom zu schwimmen und einfacher, sich treiben zu lassen. Doch wenn die treibende Kraft bestimmt, wie sich die Welt gestaltet und auf Nuancen und Facetten verzichtet, dann ist es ein legitimes Mittel, dagegen zu sein, mit aller Macht gegenzusteuern und zu zeigen, dass man nicht einverstanden ist. Aber ist es auch die Lösung und der Schlüssel zum Erfolg?
Nein – Kritik zu äußern, ist zu wenig. Es braucht Ansätze und Perspektiven in einer Zeit der Krisenüberwindung. Positiv denken und zu hoffen ist das andere Passiv. Veränderung braucht auch Taten, die Gutes bewirken. Deshalb mach, was dir hilft, Teil dieser Veränderung zu sein und beklage nicht die Zustände, die alles so aussichtslos erscheinen lassen. Dann wirds leichter und es lässt sich spürbar leichter gemeinsam gegen den Strom schwimmen. Nur nicht aufhören zu schwimmen – dann ist auch das Erreichen des Ufers möglich.
Es hat immer einen Sinn, Ziele zu verfolgen. Ich bin nicht einfach nur gegen die Sache der anderen, sondern ich bin dafür, etwas zu verändern. Meine Argumente sind meine Aktivitäten für eine gerechte Sache.
In diesem Sinne eine besinnliche und segensreiche Weihnacht.




